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Die Zukunft des Lernens: Nachbericht zum dritten Symposium Future Learning

Welche Lehr- und Lernmethoden ermöglichen in der näheren Zukunft die digitale Transformation insbesondere großer Unternehmen? Welche mit Blended Learning vermittelten neuen Themenfelder fördern eine zeitgemäße Lernkultur und sichern damit den Erfolg? Was ist davon technologisch bereits jetzt umsetzbar und kein Science-Fiction mehr?  Diese und weitere aktuelle Fragen wurden am 15. November 2017 beim Symposium Future Learning 3 in Köln behandelt und auf der Grundlage von Vorträgen und Best Practice Beschreibungen unter der Moderation von Martin Tilke (ILT Solutions) diskutiert.

Das Lernen der Zukunft erörtern - SFL 3

Mitarbeiterbetreuung mit Blended Learning

Carsten Meyer-Mumm (CMM Solutions) machte in seinem KeyNote Vortrag schnell deutlich, dass das wertvollste Gut eines Unternehmens die Mitarbeiter sind. Er beschrieb sehr eindrücklich, welche Anforderungen auf Mitarbeitende und Führungskräfte hinsichtlich Burnout-Symptom-Erkennung zukommen. Er stellte dar, wie mittels Blended Learning eine nachhaltige und zukunftsweisende Mitarbeiterbetreuung aussehen kann. Sein inspirierender Vortrag mit dem Titel „Burnout-Prävention und Resilienz mit Future Learning“ verdeutlichte, dass auch das Thema „Burnout-Prävention“ mit dem richtigen Lernkonzept in den Unternehmensalltag integriert werden kann.   

Zusatzfunktionen für bewährtes E-Learning Autorentool

Das erste Praxisbeispiel des Tages war das Expert Product Template von ILT Solutions für die E-Learning Software easygenerator. Diese Softwareentwicklung erlaubt es, dass bereits mit einem Klick das Erstellen von methodisch-didaktisch anspruchsvollen Lernprogrammen möglich ist. Auf diesem Wege können auch Fachexperten, die über kein didaktisches Wissen verfügen, attraktive Kurse erstellen. Die Produktion von Lernmaterialien ist einfach, da sie durch ein Template in die richtige Richtung geführt werden. In seinem Videokonferenz-Vortrag gab Kasper Spiro (CEO easygenerator) auch einen Ausblick auf Artificial Intelligence Systeme, die beim Lernen der Zukunft noch weitere didaktische Unterstützung für Nicht-Pädagogen bereitstellen. 

Augmented Reality (AR) – Eine neue Technologie mit viel Potential

Agenda SFL 3Die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung bzw. Augmented Reality ist vor allem durch Spiele auf Smartphones – wie z.B. „Pokémon Go“ - eine technologische Neuerung, die jetzt auch in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerutscht ist. Zusatzinformationen, die beim Blick durch die Smartphone- oder Tabletkamera zu sehen sind, ergänzen mittlerweile ebenso das Repertoire an elektronischer Wissensvermittlung.

Insbesondere dann, wenn die Lerninhalte an Orte oder konkrete Objekte gebunden sind, ist Augmented Reality eine hervorragende Möglichkeit, ein Blended Learning Szenario methodisch zu erweitern. Wie dies in der Praxis aussehen kann, wurde eindrucksvoll von Lukas Höh (Fluur – Büro für interaktive Gestaltung) anhand von Beispielen präsentiert. In der Diskussionsrunde wurde schnell deutlich, dass sich viele Besucher Lernszenarios vorstellen können, die von Augmented Learning Lösungen profitieren könnten.

Video ist nicht gleich Video

Video ist längst ein etabliertes Medium für die Mitarbeiterschulung. Sowohl Animationen als auch realgefilmte Aufnahmen werden verwendet, um Lerninhalte zu verteilen. Wie beide Formate zielgerichtet eingesetzt und kombiniert werden können, wurde von Tim Fehske (ILT Solutions) anhand der Solvency II Schulung für ARAG SE thematisiert. 

Er hob hervor, dass visuell ansprechendes Videomaterial die Lernmotivation stark fördert und realgefilmtes Material die Identifikation mit den Lerninhalten steigert. Deshalb eignet sich Realfilm grundsätzlich für den Einstieg in Lernszenarien. Im Gegensatz dazu eignen sich grafisch reduzierte Animationen besonders gut für das Erklären von systematischen Zusammenhängen. Dies bedeutet für die Mitarbeiterschulung von ARAG SE, dass die Lernvideos mit realgefilmten Szenerien beginnen und dann schrittweise in Form und Inhalt abstrakter werden.

Der Übergang zwischen den Geräten bewirkt mobiles Lernen

Den letzten Einblick in die Entwicklung von Lernumgebungen gab Konstantin Ristl (blink.it). Er stellte heraus, dass mobiles Lernen an den Übergang zwischen den Geräten gebunden ist. Das Lernerlebnis wird insbesondere dadurch ortsungebundener, dass man nicht nur auf den mobilen Endgeräten den Zugang zu Lerninhalten hat, sondern diese auch auf anderen Computern aufrufen kann. Mobiles Lernen ist demnach mehr als nur die reine Smartphone-Nutzung. Es ist vielmehr an Konzepte gebunden, die auf großen und auf kleinen Bildschirmen funktionieren.

Falls Sie zu einem dieser Themengebiete Fragen haben oder eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns.

Tel: 0221 560 610

Beachten Sie auch weitere Seminare und Veranstaltungen der ILT Solutions GmbH, wie unseren Workshop „Smarter Erklären“ im März 2018 über die Produktion von Lernvideos.


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Bianca Eck

Senior Consultant

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