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7 Tipps für die Erstellung von erfolgreichen Mobile Learning Kursen

 

Die Verbreitung und Nutzung von mobilen Endgeräten nimmt kontinuierlich zu. In Deutschland besitzen bereits zwei Drittel der Bevölkerung ein Smartphone, bei den unter 29-jährigen sind es sogar 95% (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2016). Eine logische Folge für das digitale Lernen ist es daher, Teile der Lerninhalte oder sogar komplette Kurse für die Nutzung auf mobilen Geräten zu adaptieren oder explizit für diese Medien zu konzipieren. Das mobile Lernen wird sich in den nächsten zehn Jahren etablieren, da es einige Vorteile hat:

  • Zeitliche und örtliche Unabhängigkeit
  • Möglichkeit der Interaktion mit der Umgebung durch Augmented Reality
  • Ständige Interaktionsmöglichkeit der Lerner untereinander oder mit den Dozenten (flexible Gruppenarbeit)
  • Möglichkeit von bedarfsorientiertem Lernen, da die Lerninhalte nahezu immer verfügbar sind
  • Ideale Eignung für die Vor- und Nachbereitung von Präsenzunterricht
  • Möglichkeit zur Nutzung von zusätzlichen Quellen per Internet
  • Ideale Ergänzung des internen Wissensmanagements

Auf welche Art und Weise gestaltet man wirklich gute Mobile Learning Kurse?

Mobile Learning 2017

Hier sind 7 Tipps für die Erstellung von erfolgreichen Mobile Learning Kursen:

 

1)      Wählen Sie passende Lerninhalte aus

Bei der Konzeption von E-Learning Kursen muss man sich im Vorfeld Gedanken machen, ob eine Adaption des Themas für E-Learning überhaupt sinnvoll ist. Besonders Themengebiete die viel Praxiserfahrung benötigen sind für E-Learning eher schwierig umzusetzen, da das Lernen am Computer stattfindet. Grundsätzlich ist das digitale Lernen eher für die Vermittlung von theoretischen Inhalten geeignet. Dies gilt für das Mobile Learning noch stärker als für das Desktop-E-Learning. Wägen Sie also schon im Vorfeld ab, ob sich ihr Thema für die Vermittlung über mobile Geräte eignet.

 

2)      Teilen Sie den Inhalt in kleine Lernhäppchen auf und bringen Sie die Dinge auf den Punkt

Was die Nutzerfreundlichkeit anbelangt, stellt das mobile Lernen eine noch größere Herausforderung an die Kursdesigner dar, als klassisches E-Learning: Es ist nicht nur deutlich weniger Platz auf dem Bildschirm vorhanden, auch die Aufmerksamkeitsspanne der Benutzer ist kürzer. Des Weiteren sollte es beim mobilen Lernen jederzeit möglich sein, den Lernvorgang zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Strukturieren Sie Ihren Stoff also in kurzen Microlearning Einheiten mit einer Lernzeit von unter 10 Minuten. Kürzen Sie redundante Inhalte heraus und konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Elemente. Bedenken Sie dass ein Lerner, der beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, sowieso schon ablenkende Geräusche und Reize ausblenden muss. Achten Sie also auf eine klare, übersichtliche Darstellung und vermeiden Sie anstrengende Passagen mit zu langen Texten.

 

3)      Verzichten Sie auf Hyperlinks und großflächige Schaubilder

Sie kennen das Problem möglicherweise selbst vom Lesen auf dem Smartphone: Hyperlinks, die in Textblöcken bestehend aus winzigen Buchstaben integriert sind, sind sehr schwer anzuklicken. Ersparen Sie Ihren Lernern diese Tortur und verzichten Sie auf die Verwendung von Hyperlinks im Text. Alternativ dazu können Sie Ihre Links in Buttons integrieren – die Buttons sollten aber eine Mindestgröße von 7 mm bzw. 48 px aufweisen und genügend Abstand zu anderen klickbaren Elementen haben um Fehlklicks zu vermeiden. Der nächste große Feind des mobilen Nutzers ist das Scrollen. Ihre Kursseiten sollten so beschaffen sein, dass die Nutzer so wenig wie möglich scrollen müssen – und wenn dann nur von oben nach unten. Vermeiden Sie also zu lange Inhaltsseiten – im Zweifelsfall teilen Sie die Inhalte lieber auf mehrere Seiten auf. Verzichten Sie auch auf großflächige Schaubilder und Grafiken, denn diese würden den Benutzer dazu nötigen, auf dem kleinen Bildschirm hin- und herzuscrollen, wobei leicht die Übersicht verloren gehen oder sogar völlige Orientierungslosigkeit eintreten kann.

 

4)      Sorgen Sie für eine reibungslose Navigation

Eine der wichtigsten Funktionen von M-Learning Kursen und responsiven Webseiten ist die Navigation. Da die Nutzer diese ständig verwenden, sollte sie intuitiv zu bedienen sein und reibungslos funktionieren. Für die kleinen Displays hat sich die Ausklapp-Navigation bewährt. Hier wird die Navigation nur auf Bedarf per Klick auf einen Button angezeigt. So wird viel Platz eingespart und es kann der gesamte Bildschirm als Navigation genutzt werden, sodass auch Kurse mit vielen Unterkapiteln oder Einzelseiten problemlos navigiert werden können.

 

5)      Optimieren Sie Multimedia-Objekte

Da die Kursteilnehmer in den meisten Fällen von unterwegs auf die Inhalte zugreifen, müssen die Datenmengen so klein wie möglich gehalten werden, damit eine flüssige Darstellung Ihres Kurses auch bei schlechterer Netzanbindung gewährleistet ist. Bilddateien und Grafiken können auf das Format des Displays verkleinert werden und zusätzlich in der Datenmenge komprimiert werden. Auch Videodateien können stark komprimiert werden. So können Sie lange Ladezeiten und dadurch frustrierte Nutzer vermeiden.

 

6)      Verwenden Sie das richtige Autorensystem

Wenn Sie Kurse erstellen möchten, die sowohl auf Desktop-PCs funktionieren, als auch auf mobilen Geräten, benötigen Sie ein Autorensystem, das responsive Kursdesign ermöglicht. So können Sie sicherstellen, dass die Lerner unabhängig von der Plattform, die sie nutzen ein einheitliches Lernerlebnis haben. Das Rapid E-Learning Tool Expert Mobile bietet Ihnen nicht nur responsive Kursdesign, es ist auch leicht zu erlernen und ermöglicht die problemlose Einbindung von Video, Quiz, Text und Bildern.

 

7)      Testen Sie Ihren Kurs auf verschiedenen Plattformen

Mobile Learning Kurse benötigen im Regelfall noch intensivere Testschleifen als Desktop-E-Learning Kurse, da die Darstellung zunächst auf verschiedenen Endgeräten wie Laptop, Tablet und Smartphone getestet werden muss. Werden hier alle Inhalte korrekt dargestellt, sollten die Smartphone-Modelle getestet werden, die am weitesten verbreitet sind. Unter Umständen kann es auf unterschiedlichen Modellen Diskrepanzen geben. Falls Ihnen nicht alle relevanten Smartphones zur Verfügung stehen, können Sie diese auch mit den eingebauten Emulatoren in den gängigen Browsern testen. In Google Chrome oder Firefox gibt es beispielsweise Funktionen um verschiedene Smartphones zu simulieren.

Falls Sie Interesse an diesem Thema haben oder eine kostenlose Beratung wünschen, melden Sie sich bei uns:

Tel: 0221 560 610

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