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5 Gründe für den Umstieg auf Blended Learning Lösungen

Blended Learning ist ein zunehmend bekanntes und akzeptiertes Konzept, um den unterschiedlichen Anforderungen an Trainingsmaßnahmen im betrieblichen Kontext gerecht zu werden.

Wenn Ihnen eine der folgenden vier Anforderungen in der Organisation von Fortbildungen begegnet, spricht dies für den Umstieg auf eine Blended Learning Strategie.

1.    Zahlreiche Teilnehmer an unterschiedlichen Standorten

globales blended learning

Insbesondere weltweit agierende Unternehmen sehen sich mehr und mehr mit der Schwierigkeit konfrontiert, ihre Mitarbeiter auf der ganzen Welt möglichst zeitgleich zu schulen. Für jeden Standort müssen ein Training organisiert, ein kompetenter Trainer gefunden und die Zielgruppe zur Teilnahme von der eigentlichen Tätigkeit freigestellt werden.

Dies verursacht hohe Kosten – für die Trainer, für die Infrastruktur und für den Arbeitsausfall. Darüber hinaus können Trainingsrückstände entstehen, wenn einzelne Standorte innerhalb einer generellen Trainingsplanung nicht berücksichtigt werden.

Mit Hilfe einer Blended Learning Strategie kann beiden Herausforderungen begegnet werden, indem beispielsweise Trainingsinhalte in Form von E-Learnings vermittelt wird, oder die Trainer Ihre Kurse in virtuellen Klassenräumen anbieten. Das spart Reisekosten für Trainer und Teilnehmer, Kosten für Arbeitsausfälle und schafft ein einheitliches Trainingsniveau an allen Standorten.

2.   Turnusmäßige Schulungen mit unveränderten Inhalten

In allen Unternehmen gibt es Schulungen, die von den Mitarbeitern regelmäßig absolviert bzw. wiederholt werden müssen. Dies kann beispielsweise dem Nachweis von sicherheitsrelevanten Kenntnissen dienen oder von externen Partnern und Organisationen im Rahmen von Zertifizierungen gefordert sein. Auch im Bereich des Onboarding müssen regelmäßig gleichbleibende Inhalte trainiert werden. 

Die stete Wiederholung von immer gleichen Trainings verursacht hohe Kosten für die Trainingsorganisation und vermindert die Verfügbarkeit von Fachkräften an ihrem Arbeitsplatz. Darüber hinaus werden Behaltensquote und Lernmotivation negativ beeinflusst, wenn gleichbleibende Inhalte zu verschiedenen Zeitpunkten auf unterschiedliche Art und Weise vermittelt werden.

Auch in diesem Fall ist die Einführung von E-Learning als Ergänzung zu den bisherigen Workshops und Seminaren sinnvoll. Insbesondere standardisierte Inhalte, die sich über einen längeren Zeitraum nicht verändern, können effizient in Form eines Online-Lernprogramms zur Verfügung gestellt werden. Sind diese E-Learnings außerdem adaptiv aufbereitet, können die Teilnehmer bei zunehmenden Wissen die Bearbeitungszeit reduzieren.

Darüber hinaus kann mit Hilfe eines Lernmanagementsystems und einer Zertifizierungsstelle wie der Cert-EU ein detailliertes Nachweis- und Zertifizierungssystem für die Kompetenzen der Mitarbeiter aufgebaut werden. Regelmäßige Nachweise von speziellen Kenntnissen können somit reibungslos organisiert werden.

3.    Unterschiedliche Wissensstände bei Teilnehmern eines Trainingsprogramms

Je höher die Zahl der zu schulenden Mitarbeiter desto größer sind die Unterschiede in Hinblick auf das Vorwissen der Teilnehmer. Dies kann vor allem in Seminaren zum Problem werden: Mitarbeiter ohne Vorkenntnisse sind mitunter schnell überfordert, Mitarbeiter mit sehr guten Vorkenntnissen langweilen sich hingegen. Für die Trainer stellt es eine enorme Herausforderung dar, derart heterogene Gruppen zu unterrichten.

Eine Trennung der Trainingsgruppen nach Wissenstand über die Standorte hinweg kann dem entgegenwirken, ist aber oft nur unter großem Aufwand zu organisieren. Nicht so mit einer Blended Learning Strategie, die einen adaptiven Trainingsaufbau verfolgt. Dieser beinhaltet beispielsweise einheitliche und online verfügbare Einstufungstests sowie Lernprogramme, deren Bearbeitungsdauer sich nach dem Vorwissen des Teilnehmers richtet. Lerner mit unterschiedlichem Vorwissen können die Lerninhalte im eigenen Tempo bearbeiten, was sich positiv auf Akzeptanz und Motivation auswirkt.

Ein ergänzendes Zertifizierungssystem, das verschiedene Kompetenzstufen differenziert kann ebenfalls bei der zielgerichteten Schulung aller Mitarbeiter helfen, weil Wissens- und Trainingsstand transparent darstellbar sind.

4.    Lückenhaftes Bildungscontrolling aufgrund nicht vergleichbarer Trainingsprogramme

Eine besondere Herausforderung beim klassischen Seminartraining stellt das Bildungscontrolling dar. Es kann von zentraler Stelle aus nur schwer ermittelt werden, welche Inhalte in welchem Seminar von den Teilnehmern bearbeitet wurden. Und ohne Abschlusstest ist auch eine standardisierte Ergebnissicherung nicht zu gewährleisten.

Innerhalb einer passgenauen Blended Learning Strategie wird diesen Herausforderungen auf zweierlei Art begegnet. Zum einen kann durch den Einsatz von E-Learnings und eines Lernmanagementsystems unmittelbar nachvollzogen werden, welcher Lerner die geforderten Trainingsmaßnahmen absolviert hat.

Ergänzend können Zwischenaufgaben und Abschlusstests integriert werden, sodass erworbene Kenntnisse punktgenau nachverfolgt werden können. Haben einzelne Lerner Schwierigkeiten, dem Lerntempo zu folgen, kann damit auch der Support-Bedarf ermittelt und Gegenmaßnahmen initiiert werden.

Alternativ sind auch E-Learnings denkbar, die aufgrund ihrer speziellen Didaktik den Lerner individuell anleiten und das Behalten von Wissen garantieren.

Ein weiterer Vorteil für die Teilnehmer liegt ebenfalls auf der Hand. Sie können absolvierte Schulungen nachweisen und damit ihre Kompetenzentwicklung für Vorgesetzte, Partner und Kunden transparent darstellen.

Beim Einsatz einer Feedback-Funktion im Lernmanagementsystem können sie außerdem die Möglichkeit erhalten, auf die Qualität und Gestaltung ihrer Trainings Einfluss zu nehmen, was Akzeptanz und Motivation erhöht.

5.     Einstieg in einen zukunftsorientierten Markt

Wenn Sie den Herausforderungen an die Trainingsorganisation in einer zunehmend mobilisierten Welt jetzt begegnen wollen, kann Ihnen eine passgenaue Blended Learning Strategie den Aufbau und die Durchführung von effizienten, kostenschonenden und zukunftsfähigen Trainingsmaßnahmen für Ihr internes Wissensmanagement und Ihren Performance Support erleichtern. Sprechen Sie uns an!

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Dr. Sandra Boggel

Director Sales & Consulting

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